Herzlich willkommen auf meiner kleinen Rockin´Page

                               

           

In letzter Zeit bin ich des Öfteren von verschiedenen Personen zu meinem liebsten Hobby, dem Rock´n´Roll, befragt worden. Diese wissbegierigen Leute sind zum Teil Arbeitskollegen oder  kommen aus dem Bekanntenkreis oder es sind Menschen, die ich in Kommunikationsforen (Internet) kennengelernt habe. Ich beantwortete immer wieder die gleichen Fragen, blickte manchmal in ratlose Gesichter, weil sich nicht jeder das Erzählte vorstellen konnte und kam irgendwann auf die Idee, in genau dieser Sache eine eigene Homepage zu erstellen.

Diese kleine Rockin´Site könnte allen, die sich neu und zumindest ansatzweise für Rock´n´Roll / Rockabilly interessieren, anschaulich erzählen, was sich alles hinter diesen  (durchaus) rebellischen Begriffen verbirgt.

Und vielleicht wird Euch deutlich, weshalb ich mein Herz an diese Musikrichtung verloren habe...

Ich bin im (politischen Teil West)- Berlins geboren und aufgewachsen und zu Beginn der 80er Jahre war es als Teenager absolut üblich, sich einer Jugendgruppierung anzuschließen.
Zur Auswahl standen vor allem die Punks, die Hardrocker, die Alternativen (Ökos), die Popper, durchaus auch die Mods und natürlich die Teds.

Letztere hatten es mir besonders angetan, da ich mich schon als Kind der Plattensammlung meiner Eltern mit Begeisterung gewidmet hatte. Auch die 50er Jahre-Mode und die zahlreichen Film-Idole wie James Dean oder Marilyn Monroe sprachen mich sofort an.

Übrigens nannte man in den 80er Jahren alle möglichen Rock´n ´Roller, die den Fifties-Style pflegten, salopp "Teds", obwohl das nicht ganz korrekt ist. Vielleicht, weil sich "Ted" schneller spricht als "Rock´n´Roller", "Rockabilly" oder "Greaser".

Die eigentlichen Teds aber kommen ursprünglich aus England und hatten bereits in den 50er Jahren einen ganz eigenen Stil, nämlich den "Edwardian Style". Sie kleideten sich ähnlich wie King Edward VII (Kurzer Rufname: Ted) mit langen Anzugsjackets (Drapes). Ebenfalls nicht fehlen durften Schuhe mit Kreppsohlen (Creepers).

Ich trug in den 80er Jahren Petticoats unter den weitschwingenden Kleidern, hörte Rockabilly, umgab mich mit den entsprechend passenden Leuten und galt somit als "Teddy Girl".
Heute jedoch werden die weiblichen Rock´n ´Roller eher "Rockabella" genannt. Außerdem umfasst die Rock´n ´Roll-Szene heute, neben den Rockabillies, auch die Hepcats, die Swing hören und danach tanzen sowie die Psychobillies, deren bevorzugte Musikrichtung ein Mix aus Rockabilly und Punk ist - siehe z.B. Homepage für Veranstaltungshinweise, News, Fotos und Diskussionsforen www.rockin-wildcat.com.

Jedenfalls hat sich meine Vorliebe für den Rock´n´Roll und für das Flair der 50er Jahre bis heute nicht geändert. Mittlerweile bin ich über vierzig Jahre alt - und immer noch am Rocken.
Man kann mich nach wie vor auf den einschlägigen Konzerten der entsprechenden Live-Bands antreffen.

Rockabilly ist eben nicht nur eine Musikrichtung, sondern eine Lebenseinstellung!