Wer den britischen Rockabilly-Stil sucht, der möge unter "Teddy Boy-Style" nachsehen...

Die Rockabilly-Bands zu Beginn der 80er Jahre hießen z.B.:

"Shakin Stevens & The Sunsets". Namensgeber Shaky löste sich aber bereits Ende der Siebziger Jahre von den Sunsets und startete eine erfolgreiche Solokarriere. So erfolgreich, dass er innerhalb der Rock´n´Roll-Szene rasch als verpönt galt (Mainstream-Heini). Zusammen mit den Sunsets war er noch cool, hieß es oft und wir wandten uns enttäuscht ab von diesem kommerziellen Verräter.

Von nun an war das alles nur noch "Plastic-Mucke"!

                                                                                             

Zum Vergleich ein Titel, den er zusammen mit den Sunsets aufgenommen hatte:

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Stray Cats - eine Band, die sich stark an den Idolen Eddie Cochran und Gene Vincent orientierte. Die dreiköpfige Truppe brachte eine Bewegung ins Rollen, die als Neo-Rockabilly bekannt wurde. Vor allem Gitarrist Brian Setzer tat sich durch überdurchschnittlich gutes Gitarrenspiel und einer rostig-rohen Stimme hervor.

Ein Zitat von Brian Setzer drückt eigentlich alles aus:

"Rockabilly geht tiefer als der Blues. Er hat sein eigenes Gesicht, ein eigenes Outfit, eigene Frisur und einen eigenen Sound, der in den Füssen kracht. Rockabilly wurde (in den Fifties) als hart empfunden. Eine Musikrichtung, die auffallend und vielschichtig ist. Rockabilly hat all die Dinge, die wir so mögen!"

                                                                                

Und noch ein Schmankerl der drei Helden...


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The Polecats - erfanden was ganz Neues: Sie mixten Rockabilly mit New Wave und hatten so ihren eigenen, unverwechselbaren Stil. Das Album "Polecats Are Go" ist eines meiner Lieblingsplatten (jawohl: Vinyl). Auch das Outfit und die Frisuren der vier Jungs waren neu und anders. Der flippige New-Wave-Stil spiegelte sich in der Kleidung des Leadsängers Tim Polecat wider, während der Bassist, Phil Bloomberg, mitverantwortlich war für die rasche Verbeitung des sog. Flat Top (flach rasierte Tolle, wie mit dem Lineal geschnitten).

Hier mit einem David Bowie-Titel:

                                                                                        

Einer geht noch - einer geht noch rein!

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Nicht zu vergessen: Dave Phillips von den Blue Cats, der durchaus ein wenig wie Gene Vincent klingt...





Bei den ruhigeren Stücken kommt die stimmliche Ähnlichkeit zu Gene Vincent noch mehr zur Geltung:




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Für den hartnäckigsten Wolfgang aller Zeiten - man kann ihm einfach nicht entkommen ;-)     gibt es hier nun die von ihm heiß ersehnte Wunsch-Band: The Bugaloos !!!



The Jets - Eine britische Rockabilly-Band, bestehend aus drei (durchaus ansehnlichen) Brüdern, die viele Rockabilly-Songs aus den Fifties interpretierten, aber auch eigene Titel lieferten.


          (Foto) 2002 im Hamburger Logo                             


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Regional hatten wir die Berliner Band: The Waltons - Heute bezeichnet man den damaligen Musikstil dieser dreiköpfigen Band als "Cow Punk". Zu Beginn der 80er Jahre kannte ich diesen Begriff noch nicht und verpasste den zahlreichen selbstgeschriebenen Songs dieser Band eine eigen-erfundene Bezeichnung, nämlich: Countrybilly. Genau - diese Band machte damals "westernlastigen" Rockabilly, der mir ausgesprochen gut gefiel/gefällt.

Einige Jahre später wechselte die Band ins Hardrock-Lager. Den Band-Mitgliedern gefiel die engstirnige Moral vieler Rockabillies und Teds nicht. Die Drei wollten den Authentik-Wahn  und die damit in Verbindung stehende Intoleranz, die oft mit verbaler Verachtung und/oder Gewalt einherging, nicht akzeptieren.

Von da an lieferten die Waltons (wiederum selbstgeschriebene) Heavy-Metal-Punk-Titel. Ziemlich rasante Stücke sind dabei und das Ganze gefällt mir durchaus - aber die Countrybilly-Ära der Waltons ist und bleibt von mir favorisiert.




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Mitte bis Ende der 80er Jahre faszinierte viele Rock´n´Roller Bands wie The Sharks. Ihre Art des Rock´n´Roll deutete bereits die sich rasant entwickelnde Psychobilly-Ära an. Vielleicht wäre es sogar richtiger gewesen, ich hätte die Jungs unter letztere Rubrik eingeordnet (Nachtrag: dort sind sie jetzt auch) - aber als ich damals die erste Sharks-Platte hörte, war der Begriff "Psychobilly" wohl noch nicht in aller Munde (oder ich  hatte mal wieder nicht richtig aufgepasst). Für mich jedenfalls war ihr Stil damals eine erfrischend andere Art des Rockabilly. Und wem beim Reinhören irgendwas bekannt vorkommt... - Richtig: Steve Whitehouse, der später zu Frenzy wechselte, ist am Slapbass und singt auch.



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Mit Restless verhält es sich ähnlich...




Aktuell (live) erlebt beim Brandenburg-Meeting Anfang August 2010




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LOTA RED





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Rockabilly oder Psychobilly?!

Diese Frage kann man sich auch bei den Long Tall Taxans stellen.





Zuletzt live erlebt im K17,  Feb. 2011

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Ach ja... The Deltas





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Zu den 80er Jahren gehört auch unbedingt die Band King Kurt.


Nicht nur dieses Foto, sondern auch dieses Video ist humorig ;-))