Der Rockabilly
ist eine kantig-schroffe Art des Rock´n ´Roll und entstand Mitte der 50er Jahre in den amerikanischen Südstaaten. Es handelt sich um einen eher von weißen Musikern neu interpretierten Stil des schwarzen Rhythm & Blues gemischt mit markanten Einflüssen aus der weißen Country-Music.
Im Zentrum der Entwicklung dieser Musikrichtung steht das kleine Label "Sun Records" in Memphis (Tennessee). Gründer Sam Phillips entdeckte im Jahre 1954 den künftigen King of Rock, Elvis Presley. Sein erster Song "That´s Allright" gilt als erster Rockabilly-Titel. Dieses Stück wurde ohne Schlagzeug aufgenommen, was damals nicht untypisch war - für eine klassische Country-Besetzung. Man ist sich allerdings nicht ganz sicher oder einig darüber, ob das nun wirklich der erste Rockabilly-Titel war. Anderslautende Stimmen bringen Bill Haleys Stück "Rock The Joint" aus dem Jahre 1952 ins Spiel...
Textquelle: Wikipedia
Für mich persönlich ist das nicht so wichtig. Wer war´s wann mit welchem Titel?! Hauptsache ist doch, dass es ihn überhaupt gibt und, dass er von der rebellierenden Jugend der 50er Jahre geliebt und gefördert wurde: Der Rockabilly!

Beim Rockabilly wird neben der Gitarre (Akustik- oder E-Gitarre oder beides) vor allem der Kontrabass eingesetzt. Letzterer ist, im Gegensatz zum Schlagzeug, beinahe zwingend notwendig. Der Kontrabass gibt dem Rockabilly den typischen Sound - vor allem, wenn er in der Slapping-Bass-Spielart gezupft wird. Die dabei entstehen klappernden Geräusche klingen trotzig und versprühen das gewünschte rebellische Flair.
Auch das Klavier wird von einigen Interpreten (Jerry Lee Lewis) gern eingesetzt und verleiht so dem Rockabilly den flotten Groove vom Boogie.
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Es folgen etliche Hörbeispiele hauptsächlich zum Thema Rockabilly, aber auch ganz allgemein zum Fifties Rock´n´Roll, der sich nun mal aus verschiedenen Musikstilen zusammensetzt (habt bitte Verständnis, dass ich keine Extra-Rubriken für sämtliche Einflüsse und Abwandlungen eingerichtet habe):
Johnny Burnette:
Eddie Cochran:

Gene Vincent:

Elvis Presley spielt uns hier den vielleicht ersten Rockabilly-Titel...

Oder war´s doch eher Bill Haley´s "Rock The Joint"?! (Video kann nicht eingebettet werden - rechtliche Gründe, daher läuft hier ein anderer Song)

Johnny Cash

Buddy Holly

Jerry Lee Lewis:

Janis Martin:

Wanda Jackson:
Frau Jackson und Herr Presley hatten einen heftigen Flirt ;-)

Er verführte sie zum (ähm) Rockabilly...

Auf innigsten Wunsch - für Ramona: Warren Smith
Mr Smith and Mr Presley

Charlie Feathers wird installiert für: Kustom King

Link Davis (für Wolle):

Und Peanuts Wilson mit genau diesem Song - nochmals für Wolle:
Speziell für Ramona: Ray Scott - mit genau diesem Titel:
Sonny Burgess:

Chuck Berry erfand nicht nur den Duckwalk, sondern kreierte Gitarrenriffs sowie etliche Rock´n´Roll-Songs. Er präsentiert stets einen Rhythm and Blues-lastigen Stil, der deshalb eher nicht dem Rockabilly zuzuordnen ist. Letzterer hat nämlich starke ("weiße") Country-Einflüsse.

Clint Miller:

Um den Song "Bertha Lou" wird aktuell heiß diskutiert. Ist denn das überhaupt Rockabilly? Takt und Rhythmusa stimmen nicht ganz. Dann ist es also irgendwas anderes?! Ja. Aber was? Tja, hm... Blueslastiger Fifties Rock´n´Roll auch nicht so ganz. Hört man da vielleicht ganz frühe Surf-Elemente heraus?! Also Boogie ist das jedenfalls nicht. Und Doo Wop schon mal gar nicht. Och Kinders, nu bleibt doch mal lässig. Ist halt ein Rock´n´Roll-Titel aus den Fifties - und zwar ein ziemlich cooler. "Schwarze" Einflüsse sind mit Sicherheit genauso enthalten, wie ein Hauch von Country und so weiter. Das Lebenselixir des Rock´n´Roll setzt sich nun mal aus vielen Ingredenzien zusammen. Ziemlich deutlich jedoch ist es ein eher "weißer" Stil - daher die sofortige, gedankliche Verbindung zum Rockabilly. Und weil das alles so ist, wie vorerwähnt, wurde das Ding genau hier platziert; und zwar zu Recht, basta! (Ihr Erbsenzähler)!
Joe Clay:

Und hier nun, extra für (Clever Clogs) Rusty: The Phantom (Jerry Lott)

Und Jan wünscht sich was. Nämlich: Rusty Draper
Ronnie Self:
Ronnie Dawson:

Die Collins Kids (Larry & Lorrie):

Haben Dion & The Belmonts nun Rockabilly gemacht - oder Rock´n´Roll oder war´s doch eher Doo-Wop? Vielleicht sollte man nicht zu spitzfindig werden...
"The Wanderer" aus dem Jahre 1961 ist auf jeden Fall ein Hammer-Song.

Johnny Carroll:
Hier also, extra für Glen: Glen Glenn ;-))


Ernie Ford:

Ray Harris:

Andy Starr:

Diese kleine Exkursion wird abgerundet und beendet mit Carl Perkins:


Yeah, Real Cool Stuff!!