Film Noir (40er Jahre - heute) von Humphrey Bogart bis Sin City
In den 40er Jahren wurde der Begriff "Film Noir" (schwarzer Film) geprägt. Dieses Genre zeichnet sich dadurch aus, dass in den entsprechenden Filmen ein Mensch in der Falle sitzt. Gefangen in einem Netz aus Paranoia und Angst. Unfähig, Schuld von Unschuld zu unterscheiden. Echte Identität von falscher.
Die Bösen wirken anziehend und sympathisch. Die Guten sind eher schwach und wirken verstört. Die meisten Szenen spielen nachts und überhaupt wirkt die gesamte Umwelt düster und verschlossen. Die Schauplätze des Film Noir sind angedeutet bedrückend. Am Ende wird das Böse aufgedeckt, aber das Überleben der Guten bleibt unklar und zwiespältig.
Die Bösen wirken anziehend und sympathisch. Die Guten sind eher schwach und wirken verstört. Die meisten Szenen spielen nachts und überhaupt wirkt die gesamte Umwelt düster und verschlossen. Die Schauplätze des Film Noir sind angedeutet bedrückend. Am Ende wird das Böse aufgedeckt, aber das Überleben der Guten bleibt unklar und zwiespältig.
In vielen 40er/50er-Jahre-Filmen dieser Art spielte Humphrey Bogart (25.12.1899 - 14.01.1957) die Hauptrolle. Ein kurzgeratener Mann in den mittleren Jahren (eher schon "alt" zu nennen) mit einem zerknitterten Gesicht. Kein Schönling. Eher kautzig und unangepasst. Wahrscheinlich gerade deswegen so auffällig. Auffällig genial.

Ich stehe total auf Filme wie z.B.:
"Die Spur des Falken" - The Maltese Falcon
Ein Krimi aus dem Jahre 1941 und außerdem ein echter Detektiv-Klassiker. John Huston schrieb das Drehbuch und führte auch Regie.
Wunderbarer Bogart als "Schnüffler" Sam Spade: Kaltschnäuzig, übellaunig und stets am Rande der Legalität. Fürchterlich unsympathischer Typ, dieser Spade. Doch dann gerät der Detektiv in ein Netz aus Lügen und Intrigen. Wird selbst des Mordes verdächtigt. Der Zuschauer empfindet erstmals doch so etwas wie Sympathie für ihn, den Antihelden. Dieses Gefühl wird noch dadurch unterstützt, dass Spade - egal, was er tut - seinen Prinzipien treu bleibt.

Ich stehe total auf Filme wie z.B.:
"Die Spur des Falken" - The Maltese Falcon
Ein Krimi aus dem Jahre 1941 und außerdem ein echter Detektiv-Klassiker. John Huston schrieb das Drehbuch und führte auch Regie.
Wunderbarer Bogart als "Schnüffler" Sam Spade: Kaltschnäuzig, übellaunig und stets am Rande der Legalität. Fürchterlich unsympathischer Typ, dieser Spade. Doch dann gerät der Detektiv in ein Netz aus Lügen und Intrigen. Wird selbst des Mordes verdächtigt. Der Zuschauer empfindet erstmals doch so etwas wie Sympathie für ihn, den Antihelden. Dieses Gefühl wird noch dadurch unterstützt, dass Spade - egal, was er tut - seinen Prinzipien treu bleibt.

Weitere gutgelungene Filme der "schwarzen Serie" mit Humphrey Bogart sind z.B.:
Nachts unterwegs - The Drive By Night (1940)
Haben und nicht Haben - To Have and have not (1944) *
Tote schlafen fest - The Big Sleep (1946) *
Gangster in Key Largo - Key Largo (1948) *
Nachts unterwegs - The Drive By Night (1940)
Haben und nicht Haben - To Have and have not (1944) *
Tote schlafen fest - The Big Sleep (1946) *
Gangster in Key Largo - Key Largo (1948) *
Die linke Hand Gottes - The Left Hand Of God (1955)
und durchaus auch "Casablanca" aus dem Jahre 1943
und durchaus auch "Casablanca" aus dem Jahre 1943
Das * bedeutet, dass Bogart in diesen Filmen zusammen mit seiner schönen Ehefrau - Lauren Bacall - die Hauptrolle spielte. Ein sehr gegensätzliches Paar, das sich gesucht und gefunden hatte.


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Aber ja - es gibt auch Filme dieser Kategorie mit anderen Schauspielern.
Darsteller, die allein durch ihre Anwesenheit dem Ganzen einen überirdischen Glanz verleihen. Mag die Story auch noch so verwirrend sein und die Handlung sich beinah nur um eines drehen: Die Hass-Liebe zwischen einem Mann
(Glenn Ford - jungenhaft und männlich-markant zugleich)

und einer Frau.
Eine ganz bestimmte Frau...
Die göttliche (wunderschöne) Rita Hayworth in "Gilda" (1946)
Darsteller, die allein durch ihre Anwesenheit dem Ganzen einen überirdischen Glanz verleihen. Mag die Story auch noch so verwirrend sein und die Handlung sich beinah nur um eines drehen: Die Hass-Liebe zwischen einem Mann
(Glenn Ford - jungenhaft und männlich-markant zugleich)

und einer Frau.
Eine ganz bestimmte Frau...
Die göttliche (wunderschöne) Rita Hayworth in "Gilda" (1946)
Wow - was für ein Streifen! Die Handlung ist teilweise chaotisch, scheint manchmal die Struktur zu verlieren. Tatsächlich waren sich die Drehbuchschreiber wohl weder über den Verlauf, geschweige denn über das Ende des Film einig.
Es wurden mehrere Fassungen gedreht. Einige mit "schlechtem" Ende und nur eine einzige mit so etwas Ähnlichem wie einem "Happy End".
Ford und Hayworth spielten ihre Hass-Liebe-Rolle so intensiv, dass die temperamentvolle "Gilda" ihrem "Johnny" bei einer Film-Ohrfeige versehentlich, aber ganz real, einen Zahn ausschlug.
Ach ja, George Macready spielt die dritte Hauptrolle - und das durchaus überzeugend gut. Aber er hat beim Zusammenspiel zwischen Ford und Hayworth kaum eine Chance.
Wer dieses Werk noch nicht gesehen hat, hat Filmgeschichte geschwänzt. Ansehen und hineinziehen lassen in den unergründlichen Sumpf aus Liebe, Hass, Eifersucht, Intrigen, Betrug, Mord, Macht und emotionaler Schwäche.
Und wenn die unnachahmliche Rita Hayworth ihre diversen Songs zum Besten gibt oder für uns alle tanzt - wow...
Es wurden mehrere Fassungen gedreht. Einige mit "schlechtem" Ende und nur eine einzige mit so etwas Ähnlichem wie einem "Happy End".
Ford und Hayworth spielten ihre Hass-Liebe-Rolle so intensiv, dass die temperamentvolle "Gilda" ihrem "Johnny" bei einer Film-Ohrfeige versehentlich, aber ganz real, einen Zahn ausschlug.
Ach ja, George Macready spielt die dritte Hauptrolle - und das durchaus überzeugend gut. Aber er hat beim Zusammenspiel zwischen Ford und Hayworth kaum eine Chance.
Wer dieses Werk noch nicht gesehen hat, hat Filmgeschichte geschwänzt. Ansehen und hineinziehen lassen in den unergründlichen Sumpf aus Liebe, Hass, Eifersucht, Intrigen, Betrug, Mord, Macht und emotionaler Schwäche.
Und wenn die unnachahmliche Rita Hayworth ihre diversen Songs zum Besten gibt oder für uns alle tanzt - wow...
Put The Blame On Mame - Ja, am Ende dieser sehr berühmten Tanzszene bekommt die Schöne ihr Fett weg - aber sie wird sich revanchieren...
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Tatsächlich habe ich eine Schwäche für die "dunkle Seite" ;-)
Kein Wunder also, dass mir auch die Hitchcock-Filme gefallen.
Für mich zählen sämtliche Streifen aus den 50er und 60er Jahren dieses Meisterregisseurs zur Gattung "Film Noir", obwohl bei Wikipedia weniger Hitchcock-Filme dort offiziell aufgeführt werden. Bei vorgenanntem Online-Nachschlagewerk handelt es sich jedoch nur um eine beispielhafte Aufzählung.

"Psycho" aus dem Jahre 1960 ist sicherlich das markanteste und berühmteste Werk von Alfred Hitchcock.
Die Duschszene ist grauenvoll, obwohl man kaum wirklich "etwas" sieht. Das ist ja gerade das perfide. Wie macht dieser Kerl das nur?!
Hitchcock setzte die Musik und optische Effekte ein, wie kaum ein anderer zuvor. Seine Darsteller waren stets sorgfältigst ausgesucht. Er hatte keine Probleme damit, ruhig auch mal jemanden zu verpflichten, der (bis dahin) völlig unbekannt war.
Anthony Perkins zum Beispiel wurde erst durch die Rolle des (auf fatale Weise) psychisch gestörten Norman Bates bekannt und berühmt.
Perkins war großartig. Wer hätte diese schwierige Rolle sonst spielen sollen?!

Mein Lieblings-Hitchcock-Film ist aber ein anderes Werk...
Nicht ganz so düster, bizarr und brutal wie "Psycho".
Es handelt sich um einen Film, der bei der Ausstrahlung im Jahre 1964 sogar ziemlich schlechte Kritiken bekam.
Die Leute zeigten sich enttäuscht darüber, dass der berühmte Regisseur anscheinend nicht genügend Geld zur Verfügung gestellt bekommen hatte, um die entsprechenden Film-Örtlichkeiten realer erscheinen zu lassen.
Tatsächlich waren einige Locations in dem Film "Marnie" betont unrealistisch dargestellt. Zum Beispiel diese seltsame Hafenlandschaft im Hintergrund der Straße, in der Marnie ihre Kindheit verbrachte und in der viele Jahre später immer noch ihre Mutter wohnt.
Surreal würde ich das nennen. Und zwar ganz bewusst vom Meister so inszeniert. Davon bin ich überzeugt (wenn man bedenkt, aus welchem Grund sich Marnie so eigenartig verhält).
Wer sich ein eigenes Bild machen möchte - sofern dies nicht längst geschehen ist - der sollte sich das nächste Mal "Marnie" im Fernsehen ansehen. Dieser Film wird ziemlich oft gezeigt und ich sitze dann jedes Mal vor der Glotze, obwohl ich selbstverständlich im Besitz der DVD bin.
Die Hauptdarsteller sind Sean Connery und Tippi Hedren (die Mutter von Melanie Griffith wurde durch diesen Film und auch durch "Die Vögel" bekannt).


Weitere empfehlenswerte Hitchcock-Werke sind z.B.:
Cocktail für eine Leiche - Rope (1948) *
Der Fremde im Zug - Strangers On A Train (1951)
Bei Anruf Mord - Dail M for Murder (1954)#
Das Fenster zum Hof - Rear Window (1954)*#
Über den Dächern von Nizza - To Catch A Thief (1955)#
Der Mann, der zuviel wusste - The Man Who Knew Too Much (1956)*
Vertigo (1958)*
Der unsichtbare Dritte - North By Northwest (1959)
Die Vögel - The Birds (1964)
Das * bedeutet, dass James Stewart in der männlichen Hauptrolle glänzte

und # bedeutet, dass Grace Kelly als weibliche Hauptperson eingesetzt wurde.

Hitchcock verpflichtete auch gerne Darsteller wie z.B. Carry Grant, Kim Nowak, Eva Marie Saint, oder Rod Taylor.
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Aber es gibt auch aktuelle Werke der Kategorie "Film Noir". Mein Lieblingsfilm ist hier ganz eindeutig: "Sin City" aus dem Jahre 2005.
Die Regie führten Robert Rodriguez und Frank Miller, aber auch irgendwie Quentin Tarantino. Letzterer war zwar eher beratend im Hintergrund und nicht als offizieller Regisseur dieses Films genannt - dennoch ist seine Präsenz deutlich zu spüren. Man nennt das "Gastregie".
Der Film ist wie die Comics, die als Vorlage dienten, in Schwarz-Weiß gehalten. Nur wenige Elemente wie manchmal Augen, Lippen, ein bestimmtes Auto oder ein Kleid sind dennoch farbig dargestellt.
Gedreht wurde in Farbe und später wurde das Material entsprechend verarbeitet (Colorkey-Technik) und außerdem wurde recht oft die sog. Greenscreen-Technik eingesetzt.
Zahlreiche Szenen wurden eins zu eins aus dem Comic übernommen. Die Schnitte sind absichtlich sehr hart, es gibt kaum Kameraschwenks-fahrten- oder - zooms.
Einige Szenen sind als Scherenschnitte dargestellt. Die "Figuren" bewegen sich kaum und so wirkt alles wie Einzelbilder aus dem Comic.
Soviel zu den technischen Raffinessen.

Ich zitiere an dieser Stelle die Filmkritik aus der Zeitschrift "Stern", denn sie kommt meinen eigenen Empfindungen zu diesem Streifen am nächsten:
"Handwerklich und ästhetisch ohne Zweifel die brillanteste, innovativste Comic-Adaption, die bisher im Kino zu sehen war. Der Film taucht hinab in die düsteren Schluchten von Basin City, einer schwarzweißen verregneten Hölle. Bevölkert von kannibalischen Psychopathen, korrupten Polizisten, pädophilen Politikersöhnen, schießwütigen Latex-Nutten und hartgesottenden Kerlen, die auch die dichtesten Bleikugelhagelstürme überleben. Die eigene Phantasie hat 123 Minuten keine Chance."
Es wird viel geballert. Blut fließt. Kurioses geschieht... Aber dieses Werk wurde nicht umsonst für sieben Oscars nominiert und in Cannes mit der "Goldenen Palme" ausgezeichnet.
Ich finde, hier wird Brutales so richtig nett auf die Schippe genommen. Wunderbar. Egal, wie oft ich den Film schon gesehen habe - ich kann mich immer wieder köstlich amüsieren. Hey - und die Filmmusik ist klasse!!!
Man sollte nicht immer alles so ernst nehmen. Lacht doch auch mal über Gemeines, Fieses und Brutales. Schließlich ist der Film kein Tatsachenbericht, sondern nur ne durchgeknallte Story.
Und auch hier gilt wieder: Tolle bekannte Darsteller endlich mal ganz ganz anders.

Hervorzuheben: John Travolta als Vincent Vega sowie Samuel L. Jackson als Jules Winnfield und natürlich die wunderbare Uma Thurman als Mia Wallace.
Hier die herrliche Tanzszene in dem großen Diner-Restaurant (Musik: Chuck Berry)

Tatsächlich habe ich eine Schwäche für die "dunkle Seite" ;-)
Kein Wunder also, dass mir auch die Hitchcock-Filme gefallen.
Für mich zählen sämtliche Streifen aus den 50er und 60er Jahren dieses Meisterregisseurs zur Gattung "Film Noir", obwohl bei Wikipedia weniger Hitchcock-Filme dort offiziell aufgeführt werden. Bei vorgenanntem Online-Nachschlagewerk handelt es sich jedoch nur um eine beispielhafte Aufzählung.

"Psycho" aus dem Jahre 1960 ist sicherlich das markanteste und berühmteste Werk von Alfred Hitchcock.
Die Duschszene ist grauenvoll, obwohl man kaum wirklich "etwas" sieht. Das ist ja gerade das perfide. Wie macht dieser Kerl das nur?!
Hitchcock setzte die Musik und optische Effekte ein, wie kaum ein anderer zuvor. Seine Darsteller waren stets sorgfältigst ausgesucht. Er hatte keine Probleme damit, ruhig auch mal jemanden zu verpflichten, der (bis dahin) völlig unbekannt war.
Anthony Perkins zum Beispiel wurde erst durch die Rolle des (auf fatale Weise) psychisch gestörten Norman Bates bekannt und berühmt.
Perkins war großartig. Wer hätte diese schwierige Rolle sonst spielen sollen?!

Mein Lieblings-Hitchcock-Film ist aber ein anderes Werk...
Nicht ganz so düster, bizarr und brutal wie "Psycho".
Es handelt sich um einen Film, der bei der Ausstrahlung im Jahre 1964 sogar ziemlich schlechte Kritiken bekam.
Die Leute zeigten sich enttäuscht darüber, dass der berühmte Regisseur anscheinend nicht genügend Geld zur Verfügung gestellt bekommen hatte, um die entsprechenden Film-Örtlichkeiten realer erscheinen zu lassen.
Tatsächlich waren einige Locations in dem Film "Marnie" betont unrealistisch dargestellt. Zum Beispiel diese seltsame Hafenlandschaft im Hintergrund der Straße, in der Marnie ihre Kindheit verbrachte und in der viele Jahre später immer noch ihre Mutter wohnt.
Surreal würde ich das nennen. Und zwar ganz bewusst vom Meister so inszeniert. Davon bin ich überzeugt (wenn man bedenkt, aus welchem Grund sich Marnie so eigenartig verhält).
Wer sich ein eigenes Bild machen möchte - sofern dies nicht längst geschehen ist - der sollte sich das nächste Mal "Marnie" im Fernsehen ansehen. Dieser Film wird ziemlich oft gezeigt und ich sitze dann jedes Mal vor der Glotze, obwohl ich selbstverständlich im Besitz der DVD bin.
Die Hauptdarsteller sind Sean Connery und Tippi Hedren (die Mutter von Melanie Griffith wurde durch diesen Film und auch durch "Die Vögel" bekannt).
Geradezu fesselnd empfinde ich das Zusammenspiel dieser beiden Hauptakteure, obwohl es auch hier immer wieder kritische Meinungen gibt.
Angeblich "hölzern" sollen sie ihre Rollen spielen. Dem kann ich absolut nicht zustimmen.
Mehr möchte ich nicht sagen - auch nicht zur Handlung.
Mehr möchte ich nicht sagen - auch nicht zur Handlung.


Weitere empfehlenswerte Hitchcock-Werke sind z.B.:
Cocktail für eine Leiche - Rope (1948) *
Der Fremde im Zug - Strangers On A Train (1951)
Bei Anruf Mord - Dail M for Murder (1954)#
Das Fenster zum Hof - Rear Window (1954)*#
Über den Dächern von Nizza - To Catch A Thief (1955)#
Der Mann, der zuviel wusste - The Man Who Knew Too Much (1956)*
Vertigo (1958)*
Der unsichtbare Dritte - North By Northwest (1959)
Die Vögel - The Birds (1964)
Das * bedeutet, dass James Stewart in der männlichen Hauptrolle glänzte


Das Fenster zum Hof
Hitchcock verpflichtete auch gerne Darsteller wie z.B. Carry Grant, Kim Nowak, Eva Marie Saint, oder Rod Taylor.
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Aber es gibt auch aktuelle Werke der Kategorie "Film Noir". Mein Lieblingsfilm ist hier ganz eindeutig: "Sin City" aus dem Jahre 2005.
Die Regie führten Robert Rodriguez und Frank Miller, aber auch irgendwie Quentin Tarantino. Letzterer war zwar eher beratend im Hintergrund und nicht als offizieller Regisseur dieses Films genannt - dennoch ist seine Präsenz deutlich zu spüren. Man nennt das "Gastregie".
Der Film ist wie die Comics, die als Vorlage dienten, in Schwarz-Weiß gehalten. Nur wenige Elemente wie manchmal Augen, Lippen, ein bestimmtes Auto oder ein Kleid sind dennoch farbig dargestellt.
Gedreht wurde in Farbe und später wurde das Material entsprechend verarbeitet (Colorkey-Technik) und außerdem wurde recht oft die sog. Greenscreen-Technik eingesetzt.
Zahlreiche Szenen wurden eins zu eins aus dem Comic übernommen. Die Schnitte sind absichtlich sehr hart, es gibt kaum Kameraschwenks-fahrten- oder - zooms.
Einige Szenen sind als Scherenschnitte dargestellt. Die "Figuren" bewegen sich kaum und so wirkt alles wie Einzelbilder aus dem Comic.
Soviel zu den technischen Raffinessen.

Ich zitiere an dieser Stelle die Filmkritik aus der Zeitschrift "Stern", denn sie kommt meinen eigenen Empfindungen zu diesem Streifen am nächsten:
"Handwerklich und ästhetisch ohne Zweifel die brillanteste, innovativste Comic-Adaption, die bisher im Kino zu sehen war. Der Film taucht hinab in die düsteren Schluchten von Basin City, einer schwarzweißen verregneten Hölle. Bevölkert von kannibalischen Psychopathen, korrupten Polizisten, pädophilen Politikersöhnen, schießwütigen Latex-Nutten und hartgesottenden Kerlen, die auch die dichtesten Bleikugelhagelstürme überleben. Die eigene Phantasie hat 123 Minuten keine Chance."
Sin City ist für Zuschauer unter 18 Jahren nicht geeignet (FSK) und ich denke, das ist auch okay so. Für sehr junge Leute sind die Szenen sicherlich schwer einzuordnen und könnten evtl. zu ernst genommen werden. Ich möchte hier nicht gouveranntenhaft wirken, aber ich bin überzeugt davon, dass man erst nach einer gewissen Lebenserfahrung Filme dieser Art lässig verkraften und mit dem nötigen innerlichen Abstand beurteilen kann.
Ich mag den Film wegen seiner ausdrucksvollen Bilder und weil man hier jede Menge bekannter Darsteller einmal völlig anders erleben kann.
Mickey Rourke, Elijah Wood oder auch Bruce Willis. Keinen von ihnen habe ich je so gesehen...
Aber der Streifen hat auch seine witzigen Momente. Zum Beispiel übersteht Mickey Rourke als "Marv" mehrere Gemetztel und hat kurz darauf (nur) ein bis zwei drollige Pflästerchen im Gesicht.
Dennoch gilt: Wer keine starken Nerven hat, sollte sich lieber anderen Filmen zuwenden.
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Ich mag den Film wegen seiner ausdrucksvollen Bilder und weil man hier jede Menge bekannter Darsteller einmal völlig anders erleben kann.
Mickey Rourke, Elijah Wood oder auch Bruce Willis. Keinen von ihnen habe ich je so gesehen...
Aber der Streifen hat auch seine witzigen Momente. Zum Beispiel übersteht Mickey Rourke als "Marv" mehrere Gemetztel und hat kurz darauf (nur) ein bis zwei drollige Pflästerchen im Gesicht.
Dennoch gilt: Wer keine starken Nerven hat, sollte sich lieber anderen Filmen zuwenden.
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Anderen Filmen - wie zum Beispiel: Pulp Fiction aus dem Jahre 1994. Die Regie führte Quentin Tarantino und ich geb´s zu: Wer keine starken Nerven hat, der sollte auch diesen Film vielleicht lieber nicht sehen ;-)
Es wird viel geballert. Blut fließt. Kurioses geschieht... Aber dieses Werk wurde nicht umsonst für sieben Oscars nominiert und in Cannes mit der "Goldenen Palme" ausgezeichnet.
Ich finde, hier wird Brutales so richtig nett auf die Schippe genommen. Wunderbar. Egal, wie oft ich den Film schon gesehen habe - ich kann mich immer wieder köstlich amüsieren. Hey - und die Filmmusik ist klasse!!!
Man sollte nicht immer alles so ernst nehmen. Lacht doch auch mal über Gemeines, Fieses und Brutales. Schließlich ist der Film kein Tatsachenbericht, sondern nur ne durchgeknallte Story.
Und auch hier gilt wieder: Tolle bekannte Darsteller endlich mal ganz ganz anders.

Hervorzuheben: John Travolta als Vincent Vega sowie Samuel L. Jackson als Jules Winnfield und natürlich die wunderbare Uma Thurman als Mia Wallace.
Hier die herrliche Tanzszene in dem großen Diner-Restaurant (Musik: Chuck Berry)
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Weitere grandiose Filme von Quentin Tarantino:
Reservoir Dogs (1992)
Jackie Brown (1997)
Kill Bill I (2003)
Kill Bill II (2004)
Death Proof (2005)
Alle vorgenannten Movies haben eine Altersbeschränkung mind. ab 16 J. und außerdem was Spezielles, was mir gefällt.
Aber auf folgenden Film möchte ich etwas näher eingehen:
"From Dusk Till Dawn" (George Clooney gefällt mir da zum ersten - und eigentlich einzigen - Mal) und Harvey Keitel ist super wie in jedem seiner Filme. Betoneswert gut: Salma Hayek, die hier entdeckt bzw. berühmt wurde.
Der Film aus dem Jahre 1996 ist eine Regiearbeit von Tarantino und Robert Rodriguez.
Ein aufregender Mix aus Roadmovie und Vampir-Horror. Genau: Erst ab 18 Jahren freigegeben. Aber ich glaube, es gibt ne gekürzte Version (ab 16 J.).
Weitere grandiose Filme von Quentin Tarantino:
Reservoir Dogs (1992)
Jackie Brown (1997)
Kill Bill I (2003)
Kill Bill II (2004)
Death Proof (2005)
Alle vorgenannten Movies haben eine Altersbeschränkung mind. ab 16 J. und außerdem was Spezielles, was mir gefällt.
Aber auf folgenden Film möchte ich etwas näher eingehen:
"From Dusk Till Dawn" (George Clooney gefällt mir da zum ersten - und eigentlich einzigen - Mal) und Harvey Keitel ist super wie in jedem seiner Filme. Betoneswert gut: Salma Hayek, die hier entdeckt bzw. berühmt wurde.
Der Film aus dem Jahre 1996 ist eine Regiearbeit von Tarantino und Robert Rodriguez.
Ein aufregender Mix aus Roadmovie und Vampir-Horror. Genau: Erst ab 18 Jahren freigegeben. Aber ich glaube, es gibt ne gekürzte Version (ab 16 J.).
