Lesen bildet!

Huuupalaaa... Die neue "Rock´n´Roll-Bravo" ist da!

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Ebenfalls toll für aufgeschlossene (!) Rock´n´Roller ist dieses Magazin - wunderbare Bilder und interessante Artikel!

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Frisch bestellt und für (sehr) gut befunden: YEEHAAW ! (Magazin)

Grafik ist verlinkt
Jaja, die Texte sind auf Deutsch und die Artikel sehr interessant. Also - worauf wartet Ihr noch?! Abonnieren!!!
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Außerdem gibt´s auch ein Magazin - von Psychobillies erstellt: PSYCHOMANIA
Man kann es z.B. im Rockabilly-Rules-Online-Shop beziehen. Schaut mal nach unter: www.rockabilly-rules.com

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Zum letzten Geburtstag bekam ich einen wunderbaren Bildband geschenkt: "The Rockabilly Legends"

Die Texte sind in englisch. Reich bebildert (und es handelt sich um unbekannte oder selten gezeigte Aufnahmen der Musiker) wird die damals erfolgreiche Sun-Recors-Story erzählt. Außerdem liegt eine super-tolle DVD bei. Original-Konzertmitschnitte aller namhaften Sun-Stars sowie Interviews mit ihnen oder Leuten aus ihrem engen Umfeld. Hammer!!
HAL Leonhard-Verlag ISBN: 8 84088 11120 5
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Interessant ist auch das Buch "The Teds" (Texte in englisch)

Beschrieben wird die britische Subkultur der Teds. Viele dufte Fotografien sind im Buch enthalten.
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Ebenfalls in englischer Sprache ist dieses nicht minder interessante Buch von Horst Friedrichs - auch mit coolen Pics!

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Lag am 24.12.2010 unterm Weihnachtsbaum: Überraschung!!! Wie cool ist das denn bitte?!

Autor Horst Fascher leitete in den 60ern den legendären Star-Club in Hamburg und hat folglich viel zu erzählen. Vor allem war er für das Organisatorische (die Künstler ranholen und vor Ort betreuen) zuständig.
Ja, Horst Fascher holte die Stars des Rock´n´Roll an die Reeperbahn. Chuck Berry, Jerry Lee Lewis, Bill Haley, Gene Vincent, Ray Charles, Little Richard, Chubby Checker, Bo Diddley, die Beatles sowieso und viele, viele mehr.
Nach der Eröffnung des Star-Clubs am 13.04.1962 hatte Horst Fascher (ehemaliger deutscher Meister im Federgewicht / Boxen) ein wichtiges Kapitel der Rockgeschichte entscheidend mitgeschrieben. Viele tolle Fotos sind enthalten und natürlich all die interessanten Geschichten - sozusagen aus erster Hand - erzählt.
Natürlich hatte ich sofort angefangen zu blättern und zu lesen. Schon nach den ersten paar Zeilen und den ersten in Augenschein genommenen Bildern der Stars wusste ich, das Teil muss auf meine Page - als Empfehlung für Euch!




Ein sehr atmosphärisches Werk...
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"Die Liebe" von Elke Heidenreich rororo-Verlag 978-3-499-24782-8
Vielleicht eher was für die Damen?!

Offizielle Beschreibung: In einer westdeutschen Stadt, Ende der fünfziger Jahre, wünscht sich Backfisch Sonja nur eins: Endlich die große Liebe zu erleben. Sonja beginnt, Kusslisten zu führen. Dabei haben sie und ihre Freundin eigentlich nur eine wahre Liebe: James Dean...
Eigene Anmerkung: Klingt süß und niedlich. Mit dieser Vorstellung hatte ich mich ans Lesen des nur 62-seitenstarken Büchleins gemacht. Nett und leicht unterhalten wollte ich werden. Mal was Erfrischendes für Zwischendurch - dachte ich...
Aber ich hatte mich getäuscht: Die kleine Kurzgeschichte hat´s in sich. Hat nachdenkliche, melancholische Momente. Berührt innerlich (wenn man sich für dieses Geschichtchen geöffnet hat), ist aber trotzdem nicht bedrückend.
Der Erzählton aus Sonjas Sicht erscheint kühl und betont distanziert. Manschmal recht schroff und abweisend. Eine Maske der jungen Erzählerin, wie einem nach und nach klar wird.
Leise Ironie weht zwischen den Zeilen. Und trotz des bewusst abstandhaltenden Tonfalls ist sie deutlich zu spüren: Die Sehnsucht nach "Der Liebe"!

Hat sie mal wieder schön geschrieben, die Heidenreich. Aber obendrein absolut erwähnenswert: Ganz tolle und auch echt viele Bilder aus den deutschen Fünziger Jahren sind im Buch enthalten.
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Ein großer Freund von Diskotheken bin ich nicht. Nie gewesen. Viel lieber suche ich Bars auf, Kneipen, Pinten, Clubs, Pubs, Cafés, Diner oder Saloons.
Rustikal, gemütlich/urig und vielleicht ein wenig eigenwillig, skurril oder geheimnisvoll. Gern auch trotzig und rau - auf jeden Fall aber mit eigener Identität und voller Leben.
So gehe ich gerne aus; dafür habe ich viel übrig.
Wem es ähnlich geht, den könnte vielleicht folgende Roman-Biographie fesseln:
von
Wer möchte, kann das Buch mal "aufschlagen", denn ich habe die offiziellen Beurteilungen, Einführung und die ersten drei Romanseiten eingescannt und hier verlinkt.
Der Autor schreibt in einem ironisch-romantischen Stil; aber völlig kitschfrei.
J.R. Moehringer berichtet mit einer Mischung aus sprödem Humor und lebhafter Warmherzigkeit über seine keineswegs einfache Kindheit und Jugend in einer Kleinstadt unweit der Weltstadt New York.
Er wuchs ohne Vater auf, aber diesen Erziehungspart übernahmen andere Männer. Männer, die ihr Leben mehr oder weniger in einer Bar verbrachten. Wir würden zu diesem Etablissement allerdings eher "Kneipe" sagen. Eine Institution, die nur ein paar Schritte von J.R.´s Zuhause entfernt lag und sein Leben prägte (nein, er wurde kein Säufer...).
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Noch ne Empfehlung:

Viel Zeitgeist der 70er und 80er Jahre aus Deutschland. Schamonis Erzählungen haben viel Flair meiner Jugenzeit und sind mit staubtrockenem Humor widergegeben. Da stehe ich total drauf. Einiges ist da echt zum Ablachen ;-D
Rocko Schamoni ist Entertainer, Musiker (Punk-Rock/Jazz), Autor, Schauspieler und Clubbetreiber. Zwischen 1981 - 1982 war er Mitglied der Funpunk-Band "Warhead" (hatten sich umbenannt in "Public Enemy No 7" und dann in "Die Götter"). Mit "Die goldenen Zitronen" und "Die Toten Hosen" ging Schamoni in den 80ern auf ausgedehnte Tourneen.
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Wer die Jugendkulturen der (West)-Berliner 80er Jahre, speziell die Teds, mal literarisch aufarbeiten möchte, kann dies mit diesen beiden Werken tun. Zwei Romanbiographien von unterschiedlichen Autoren, unterschiedlichen Geschlechts. Beide schreiben über Ihre Erfahrungen in der Rock´n´Roll-Szene - jeweils mit ihrer ganz persönlich Art des Erzählens. Bezogen auf das Erlebte gibt es natürlich Parallelen, aber auch Unterschiede. In beiden Büchern jedoch geht es, neben jeder Menge Rockabilly, auch um Freundschaft und erste Liebe - oder was man zunächst dafür gehalten hat. Lasst Euch entführen - vielleicht in eine völlig unbekannte Welt - vielleicht ein wenig in Eure eigenen Jugendjahre... Teddy Boy - erschienen im Bäßler-Verlag / Teddy-Girl Ein Rockabillymärchen - erschienen bei BoD ISBN 3-930388-07-3 (Teddy Boy) ISBN 9/783 837 09 09 94 (Teddy Girl). Beide Bücher kann man im Internet über Amazon oder in jedem Buchladen bestellen. Sollte Amazon melden, dass das Buch angeblich vergriffen sei: Trotzdem bestellen, denn dann werden automatisch weitere Exemplare beim Verlag angefordert. Das dauert nur wenige Tage und schon habt Ihr wieder was Interessantes zu lesen. Wer mit Amazon absolut nicht weiterkommt, kann sich auch an den jeweiligen Verlag wenden. Bäßler-Verlag aus Berlin oder BoD (Books of Demand).
Klar freue ich mich sehr über den dreiseitigen Artikel im Dynamite-Magazine!! ;-))
Und Otto Fuchs

aus Baden bei Wien war für das Dynamite-Interview und auch für den Artikel in anderen Rock´n´Roll-Magazinen verantwortlich.
Außerdem ist Otto Autor dieses informativen Nachschlagewerkes:

An einem Wochenende im Januar 2011 war Otto mit seiner Freundin in Berlin und wir trafen uns eines Abends, um uns gegenseitig unsere Bücher zu signieren ;-))

Soll ich jetzt "für Simone" oder "für Petra" schreiben...?
Oder ich schreib´ einfach "für Petra-Simone"...

Schatzerl, ich hätt´ gern oan Salat!

Gut gefallen hat mir auch dieser Roman von Rolf Bergmann, weil erzählt wird, wie junge Leute "im Osten" die 50er Jahre erlebten:

Rolf Bergmann, 1942 in Dresden geboren und von 1973 bis 1997 in Mannheim und Heidelberg zu Hause, bearbeitet in seinem Roman “Damals im Roten Kakadu” den entscheidenden Abschnitt seiner Jugenderinnerungen; Frühjahr und Sommer in Dresden, DDR 1961 kurz vor dem Bau der Mauer.
Hans Brettschneider alias Johnny und seine Clique stehen nicht nur kurz vor dem Abitur sondern auch auf Rock´n Roll im Allgemeinen und Ted Herold im Besonderen. Ihr Idol ist zum einen Stein des Anstoßes bei den Erwachsenen zum anderen Tarnung in der Clique untereinander; steht doch TH-Club sowohl für Technische Hochschule als auch für die Initialien ihres Idols. Das Tanzlokal “Der Rote Kakadu” im Parkhotel auf dem Weißen Hirsch ist ein Treffpunkt der Jugend, die Jazz und Rock’n'Roll hören will. Musik ist mehr als eine Fluchtmöglichkeit, sie liefert die Energie, um der täglichen Bevormundung durch Schule, FDJ, Politik und Elternhaus zu trotzen.
Johnny jobt als Aushilfskellner in dem Tanzlokal um seine Finanzen aufzubessern und ist so auch immer auf dem Laufenden in Sachen Jazz und Rock´n Roll. Seine Zukunftspläne schwanken zwischen Journalistikstudium in Leipzig und als Matrose auf einem Kreuzfahrtschiff auswandern nach Brasilien. Dementsprechend kann sich Johnny, wie viele seiner Kumpels, nicht richtig entscheiden zwischen Anpassung und Auflehnung. Allein schon diese Unentschiedenheit ist Auslöser für allerlei Schwierigkeiten in der Schule, mit Eltern, FDJ aber auch mit Freunden, von denen sie nicht wissen, wie linientreu sie einzuschätzen sind.
Es gibt nur ganz leise Kritik...
Was einerseits für sprachliche Authentizität steht, sorgt andererseits nicht immer für ein flüssiges Lesevergnügen. Bürokratischer Bonzenjargon und Cliquensprache sowie z.B. die Wiedergabe eines Belmondo Filmes über mehrere Seiten hinweg und komplette Texte von Ted Herold verschaffen der Handlung der Geschichte nicht unbedingt Schwung. Richtig spannend jedoch wird das Buch gegen Schluss, wenn Johnny ohne Freunde und Familie ganz allein den für ihn alles entscheidenden Entschluss trifft.
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Jetzt kommen wir zu zwei ganz und gar amüsant-charmanten Erzählungen eines Zeitzeugens der Deutschen 40er und 50er Jahre. Seine beiden Romane sind zusammengenommen ein Fortsetzungswerk.
Autor Dieter Zimmer kennt vielleicht der eine oder andere aus dem Fernsehen. Er moderierte in den 70er und 80er Jahren politsche Sendungen im ZDF. Seine beiden Romane haben auch politische Ansätze. Das bleibt nicht aus, bei einer Geschichte, die im Nachkriegsdeutschland mit anschließendem Wirtschaftswunder spielt.
"Für´n Groschen Brause" spielt Ende der 40er Jahre in Leipzig und erzählt die Geschichte eines etwa zwölfjährigen Jungen (Thomas). Seine Mutter trägt sich ernsthaft mit dem Gedanken, "rüberzumachen" - wie man damals so schön sagte. Aber bevor es soweit ist, lernt der Leser erstmal allerhand Gepflogenheiten der "Ostzone" kennen. Wunderbarer Humor des Autors mit zartem Biß - und dennoch ist es auch eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt Leipzig.
Im zweiten Buch "Alles in Butter" schmuggeln sich Thomas und seine Mutter tatsächlich über die damals noch offene Grenze nach West-Berlin. Aber das war auch schon 1950 keineswegs erlaubt - doch die beiden können endlich in der Nähe des Funkturms aufatmen.
Doch der weitere Weg durch den (angeblich) goldenen Westen ist alles andere als leicht. Beide müssen sich durchkämpfen, bei Null anfangen und immer wieder aufs Neue beweisen, dass sie keine faulen "Beute-Deutschen" (so nannte man die Ostzonen-Flüchtlinge) sind.
Über den mittlerweile fünfzehnjährigen Thomas fegt außerdem die Pubertät in Form von wildem Rock´n´Roll hinweg. Genau: Rockabilly, Elvis und auch James Dean erobern Europa. Nierentische, Petticoats und Milchbars. Thomas lässt sich von allem begeistern und verliebt sich obendrein in ein hübsches Mädchen. Wird er bei all diesen verheißungsvollen Ablenkungen sein Abi schaffen?
Sicher, ähnliche Geschichten hat man schon oft erzählt bekommen, im Fernsehen gesehen oder als Roman gelesen. Aber auf das "Wie" kommt es an. Wie wird einem die Geschichte serviert?
Bei Dieter Zimmer braucht sich keiner Sorgen machen. Sein hintergründiger Humor lässt keine Langeweile aufkommen.



