"Walk the Line"

Walk the Line ist eine US-amerikanische Filmbiografie aus dem Jahr 2005, die vom Leben des Country-Sängers Johnny Cash erzählt. Regie führte James Mangold, der auch das Drehbuch gemeinsam mit Gill Dennis anhand der Autobiografien Man in Black und Cash: The Autobiography schrieb. Die Hauptrollen spielen Joaquín Phoenix und Reese Witherspoon. Der Filmtitel lehnt sich an Johnny Cashs Song I Walk the Line an.
Lexikon des internationalen Films: Die konventionell entwickelte Filmbiografie fesselt durch die beiden vorzüglichen Hauptdarsteller, die vor allem auch die Songs des Films überzeugend und unangestrengt interpretieren.
Cinema: Wie seine starke Partnerin Reese Witherspoon singt Joaquin Phoenix alle Songs selbst. Seine Cash-Interpretation ist mitunter verstörend intensiv: Dass er etwa in einer Szene ein Waschbecken von der Wand reißt, war im Drehbuch nicht vorgesehen. Die schönste Beschreibung für Phoenix' Kraftakt fand Musikproduzent T-Bone Burnett, bei dem die Stars ihr "Rock-'n'-Roll-Trainingslager" absolvierten: "Cashs Herzschlag bestimmte seinen Rhythmus. Joaquin hat ihn gefunden." Fazit: Keine konventionelle Musiker-Biografie, sondern eine große Romanze mit monogamem Soundtrack - "and it burns, burns, burns, the ring of fire ..."
Johnny Cash selbst wählte Joaquin Phoenix als Hauptdarsteller aus, nachdem er dessen Darstellung des Commodus in Gladiator gesehen hatte. Auch June Carter Cash suchte Reese Witherspoon für ihre eigene Rolle aus. Das Ehepaar Cash Carter erlebte die Premiere des Films nicht mehr; June Carter starb im Mai 2003, Cash im September desselben Jahres.
Für den Soundtrack zum Film wurden von Cash-Darsteller Joaquin Phoenix neun Stücke selbst eingesungen, und auch Carter-Darstellerin Reese Witherspoon steuerte vier Songs bei. Beide Schauspieler nahmen dafür monatelang Gesangsunterricht, Phoenix lernte Gitarre und Witherspoon Autoharp spielen. Produziert wurde das Album von T-Bone Burnett. Es wurden fast keine Originalaufnahmen von Johnny Cash oder June Carter verwendet. Lediglich im Abspann ist das gemeinsame Duett Long-Legged Guitar Pickin' Man (geschrieben von Marshall Grant) aus dem Jahr 1967 zu hören. Auch die anderen Schauspieler, wie Waylon Payne oder Tyler Hilton, sangen selbst.
Golden Globe 2006 [Bearbeiten] Bester Film – Komödie/Musical Bester Hauptdarsteller – Komödie/Musical (Joaquín Phoenix) Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical (Reese Witherspoon) Oscar 2006 [Bearbeiten] Beste Hauptdarstellerin – Reese Witherspoon außerdem waren nominiert: Bester Hauptdarsteller – Joaquín Phoenix Bestes Kostüm-Design Bester Schnitt Beste Tonmischung
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La Bamba (1987) mit Lou Diamond Phillips und Bob Morales

Im Mittelpunkt des Films steht Ritchie Valens` Aufstieg, seine Liebe zu Donna, der er seinen großen Hit gewidmet hat und seine Konflikte mit seinem alkoholabhängigen Halbbruder Bob, der Ritchies großen Erfolg nur schwer verkraftet. Gerade, als Ritchies Karriere unaufhaltsam erscheint und er Heiratspläne mit Donna schmiedet, kommt er zusammen mit Buddy Holly und The Big Bopper bei einem Flugzeugabsturz (der im Film nicht gezeigt wird) ums Leben. Seine Familie erfährt die tragische Nachricht aus dem Radio.
Das Filmteam arbeitete eng mit Ritchie Valens` Familie zusammen. Einige der Familienmitglieder, wie Ritchies Mutter Connie Valenzuela, übernahmen kleine Rollen im Film.

Geht natürlich traurig aus - Taschentücher bereit halten!
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Great Balls of Fire (1989) mit Dennis Quaid und Winona Ryder
Great Balls of Fire – Jerry Lee Lewis – Ein Leben für den Rock’n’Roll ist eine US-amerikanische Filmbiografie aus dem Jahr 1989. Die Regie führte Jim McBride, das Drehbuch schrieben Jack Baran und Jim McBride anhand eines Buches von Myra Lewis und Murray Silver Jr.

Jerry Lee Lewis ist in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre ein bekannter Musiker. Sein Song Great Balls of Fire erreicht immer höhere Plätze der Chartlisten. Als er einen Scheck über 40.000 US-Dollar bekommt, denkt er im ersten Augenblick, es wären 4.000 Dollar – was ihm bereits als eine sehr hohe Geldsumme vorkommt. Die weiblichen Fans kreischen und jubeln.
Lewis verbringt immer mehr Zeit mit seiner Cousine Myra Gale Lewis, die erst 13 Jahre alt ist. Als er sie nach der Schule abholt, tanzen die Schüler auf der Straße.
Lewis heiratet heimlich Myra. Als ihr Vater, ein Mitglied der Musikgruppe, von der Hochzeit erfährt, will er Lewis erschießen. Der Manager der Gruppe beruhigt ihn und weist auf die erwarteten hohen Einnahmen hin.

Das Lexikon des internationalen Films erwähnte die „rasante Schnittfolge“ und schrieb, der Film bemühe sich nicht um die „historische Wahrheit“. Die Darstellung von Dennis Quaid wurde als „dämonisch-brillant“ gelobt.
„Neben Dennis Quaid besticht auch die damals 17jährige Winona Ryder, die ihren Durchbruch im folgenden Jahr mit "Meerjungfrauen küssen besser" und "Edward mit den Scherenhänden" hatte. Regisseur Jim McBride sieht seinen Film übrigens nicht als "Biographie": Es ist eine erfundene Geschichte, die auf bekannten Tatsachen basiert. Tja, die besten Geschichten schreibt eben doch das Leben. Fazit: Grelle Biographie mit wildem Soundtrack“ – Cinema
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Ray ist ein US-amerikanisches Drama von Taylor Hackford aus dem Jahr 2004. Der Film ist eine Biografie über die Soul-Legende Ray Charles (1930–2004), der von Jamie Foxx verkörpert wird.

Der Film zeigt die Kindheit von Ray Charles Robinson, seine Erblindung und den Beginn seiner musikalischen Laufbahn im Jahr 1947. Er befasst sich mit seinem Aufstieg, seiner einzigartigen Karriere, seiner Heirat, den Kindern, den Geliebten und mit seiner Heroinsucht. Der Film endet kurz nach seiner Entziehungskur Ende der 1970er Jahre.

Dem Filmbeginn gingen jahrelange Planungen und eine sehr lange Vorbereitungsphase voraus. Die Entstehung des Films wurde von Ray Charles persönlich begleitet. Große Teile des Films sind daher nach den Vorstellungen des Künstlers selbst entstanden. Kurz vor Ende der Dreharbeiten im Juni 2004 verstarb Ray Charles. Er konnte also den fertiggestellten Film nicht mehr miterleben.
Auszeichnungen:
* Bester Hauptdarsteller: Jamie Foxx
* Bester Ton: Steve Cantamessa, Scott Millan, Greg Orloff, Bob Beemer
Den auch finanziell erfolgreichsten schwarzen Entertainer seiner Generation nennen unzählige Popmusiker als wichtigen Einfluss. Er zählt zur Rock and Roll Hall of Fame und ist Mitglied der Blues Hall of Fame (seit 1982), der Songwriters Hall of Fame, der Grammy Hall of Fame, der Jazz Hall of Fame, der Georgia Music Hall of Fame und der Florida Artists Hall of Fame. 1998 erhielt er den begehrten Polar Music Prize.
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