Nach fünf aufregenden Tagen in New York genehmigten wir uns Anfang Juni 2011 einen USA-Inlandsflug und stiegen nach 2 Stunden in Orlando (Florida) aus dem Flieger.
In New York hatten wir wunderbares Wetter gehabt. Sonnig, milde Temperaturen (rd. 23 Grad).
In Florida jedoch herrscht subtropisch heiße Schwüle. Weit über 30 Grad im Schatten. Von Mai bis September. Tag und Nacht. Daran muss sich der Nordeuropäer erst mal gewöhnen.
Wir orderten am Flughafen einen Mietwagen, ließen die Klimaanlage laufen und kamen am frühen Abend in der Hotelanlage an.

Orlando gilt übrigens als die "Touristen-Hauptstadt der USA" und wurde nach Jahren an der Spitze im Jahre 2009 von New York mit 45,3 Millionen Besuchern überholt.

Der Aufschwung zur heutigen wirtschaftlichen Bedeutung Orlandos begann jedoch erst 1964. Seit Anfang der 60er Jahre hatten anonyme Investoren sukzessive und nach außen unabhängig voneinander günstiges Sumpfland gekauft. Es stellte sich heraus, dass Walt Disney auf diesen insgesamt gut 25.000 m² großen Grundstücken einen neuen Themenpark bauen wollte, da das erfolgreiche Vorbild Disneyland in Anaheim an die Grenzen seines Wachstums gekommen war. Dort hatte Disney nicht von vornhinein ausreichend Land gekauft. Das Disney World Resort sollte ausreichend Platz zur Expansion haben. Die Bauarbeiten für dieses Projekt waren bereits 1971 abgeschlossen.
Zu den Disney-Parks kommen wir später. Ich möchte Euch erst etwas anderes zeigen.
Ganz in der Nähe von Orlando (und nicht weit von unserem Hotel) liegt ein Städtchen mit dem wohlklingenden Namen "Kissimmee". Kissimmee hat noch mehr zu bieten, als überdurchschnittlich viele Doppelbuchstaben im Namen, nämlich: Seine OLD TOWN !

Gleich am ersten Abend suchten wir diese Vergnügungsmeile im Stil der 50er Jahre mit Fahrgeschäften, Shops und Restaurants heim (äh...: auf) und staunten nicht schlecht.








Gruuuhuuuselig... ;-)


(70er Jahre-Leichenwagen) Boah, voll Psycho...

An den Wochenenden finden in Kissimmee regelmäßig Oldtimer-Ausstellungen statt.

Plötzlich standen wir zwischen unzähligen heißen Schlitten und knipsten und knipsten:











Übrigens hatten wir in den USA rasch eine Lieblings-Diner-Kette auserkoren. Am besten schmeckte das fettig-ungesunde Fastfood bei:

Denny´s Diner entdeckten wir in Kissimmee. Küßchen, Kissimmee - du bist großartig!

Denny's wurde 1953 von Harold Butler in Lakewood (Kalifornien) gegründet und hieß ursprünglich Danny's Donuts. Im ersten Jahr konnte er damit 120.000 Dollar einnehmen. Butler expandierte mit dem Geschäft und änderte den Namen 1959, als es bereits 20 Restaurants gab, auf Denny's.


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Am nächsten Tag war das Disney-Gelände dran:
Das Walt Disney World Resort ist ein Komplex mehrerer Freizeitparks in Kissimmee in der Nähe von Orlando in Florida. Das Resort gehört zur Abteilung Walt Disney Parks and Resorts der Walt Disney Company und beherbergt derzeit vier verschiedene Themenparks, zwei Wasserparks sowie 23 Hotels.

Die grundlegende Idee zu Disney World war die Vorstellung Disneys, ein noch größeres Disneyland zu bauen und es auch ständig erweitern zu können, unabhängig vom Platzbedarf, der Erweiterungen des kalifornischen Disneyland Resort einschränkte. Dort waren in Folge des großen Erfolgs von Disneyland schnell alle umliegenden Grundstücke von anderen Investoren aufgekauft worden, sodass an zusätzliche Flächen nicht mehr zu denken war. Deshalb kaufte Disney Anfang der 1960er Jahre heimlich über diverse Tarnfirmen und andere Investoren günstig Land in der Gegend um Orlando auf. Die Taktik war auch erfolgreich, denn erst, nachdem der Großteil der Fläche für Disney World erworben war, kamen Gerüchte auf, dass Disney einen neuen Park in Orlando plane. Wobei Walt Disney selbst sich verriet, da er auf Fragen nach Käufen in dieser Gegend Floridas fast zu gut Bescheid wusste, warum diese Gegend angeblich nicht geeignet sei. Disney World war ebenfalls als eine Art Disneyland für die Zukunft geplant worden.

Das Projekt sollte ebenfalls eine Arbeitsgemeinschaft enthalten, mit der Disney seine Ideen für Stadtplanung testen könnte. Disney nannte dieses Projekt Experimental Prototype Community (oder City) of Tomorrow (kurz: EPCOT). Disney war zu Lebzeiten sehr interessiert an den gesellschaftlichen Entwicklungen der Zukunft gewesen und wollte so gestaltend darauf einwirken. Tatsächlich wurde später ein Themenpark namens Epcot im Walt Disney World Resort eröffnet, allerdings nicht vollständig in der Form, wie es sich Disney vorgestellt hatte. Das Projekt Epcot, für das Disney viel plante und arbeitete, konnte er nie verwirklicht sehen, da er bereits 1966 starb. Allerdings wurde in der Nähe des Epcot-Themenparks eine Stadt nach den Vorstellungen Disneys erbaut. Celebration, wie die Disney-Stadt genannt wird, wurde 1996 von der Walt Disney Company gegründet.

Als Anlehnung an Walt Disneys Idee einer Modellstadt mit Namen EPCOT „Experimental Prototype Community Of Tomorrow“ (Experimentelle Prototyp-Gemeinschaft von Morgen) wurde ein Vergnügungspark mit dem Namen EPCOT Center am 1. Oktober 1982 eröffnet. Der Park teilt sich in die Themenbereiche „Future World“ und „World Showcase“ auf und beschäftigt sich dem technologischen Fortschritt der Menschheit und den verschiedenen Kulturen der Welt. Der Park heißt seit 1996 nur noch Epcot (kleingeschrieben) und distanziert sich so offiziell von Disneys Vision einer Modellgesellschaft.
Ja, das EPCOT-Center interessierte uns.

Dort wollten wir hin!
Die Originalpläne des Parks zeigen die Uneinigkeit darüber, was der Park eigentlich sein sollte: einige Ingenieure wollten den Park als Repräsentation für kommende Technologien bauen, wobei andere ihn als Ausstellungsfläche für internationale Kultur errichten wollten. Beide Gruppen erarbeiteten eigene Parkmodelle. Keiner dieser Modelle wurde aber zugunsten des anderen verworfen, sondern sie wurden beide zusammengesetzt zu einem einzigen Park und so besteht das heutige Epcot aus zwei geografischen und thematischen Hälften. Durch die Thematasetzung internationale Kultur und innovative Technologie wirkt der Park nun wie eine kleine Weltausstellung.


Epcot galt bis 1996 als der am meisten lernorientierte Vergnügungspark der Welt und hatte ein sehr nüchternes Erscheinungsbild. So waren keine typischen Disneycharaktere im Park integriert worden und die Attraktionen vor allem dem intellektuellen Interesse gewidmet. (Bsp. viele Ausstellungsflächen, 360°-Kinos zu den verschiedenen Regionen der Welt oder einfache Fahrten in Booten durch künstliche Landschaften).
Seit 1996 und der Konstruktion von der Hochgeschwindigkeitsbahn Test Track scheint hier ein erster Philosophie-Wandel stattgefunden zu haben. Diese Attraktion ersetzte World of Motion, einem Verkehrspavillon gesponsert von General Motors). Dieser Wandel wurde fortgesetzt durch die Ersetzung der Attraktion Horizons mit der Attraktion Mission: SPACE (einer Attraktion die dem Film Mission to Mars nachempfunden wurde).



Anschließend erreicht man einen großen Openair-Rundgang um einen künstlich angelegten See herum. Verschiedene Nationen zeigen Charakteristisches aus ihrem Land.
Der mexikanische Pavillon gleicht einer aztekischen Pyramide.

Der Hauptraum ist ein mexikanischer Marktplatz in der Nacht. Am Ende dieser Plaza ist ein Restaurant. Von hier sieht man über einen künstlichen Fluss das Modell eines aktiven Vulkanes. Der Fluss ist gleichzeitig eine Attraktion mit kleinen Booten und heißt El Rio del Tiempo (Der Fluss der Zeit). Der Eingang zu dieser Attraktion befindet sich auf der rechten Seite des Platzes. Nachdem die Attraktionsbesucher am Vulkan und dem Restaurant vorbeigezogen sind, werden sie durch die Geschichte von Mexiko geführt.

Der norwegische Pavillon wurde so entworfen, dass er wie ein norwegisches Dorf aussieht. Viel von der Pavillonfläche ist mit Läden besetzt. Diese Läden sind dekoriert mit großen holzigen Trollen und verkaufen norwegische Güter inklusive Kleidung, Süßigkeiten und kleine Trollstatuen
Der Troll in der roten Hose ist ein...

In den chinesischen Pavillon gelangt der Besucher durch ein großes Tor. Im Innenhof steht dominant ein Bauwerk mit Namen „der Tempel des Himmels“.


Im chinesischen Pavillon sind die berühmten Tonkrieger als Nachbildungen aufgestellt worden.
Als Grabbeigaben des Ersten Qin-Kaisers (ca. 259 vor unserer Zeitrechnung) in der Stadt Xi' genießen die Tonkrieger- und Pferdefiguren den gleichen Ruhm mit den Pyramiden im alten Ägypten und werden als "das 8. Wunder der Welt" bezeichnet. Die Tonkrieger-Armee wurde in den 1970er Jahren zufällig bei Bauarbeiten endteckt. Bislang wurden über 500 Figuren freigelegt - keine gleicht der anderen. Jeder Krieger hat seine eigenen Gesichtszüge.
So. Nun schauen wir uns mal an, wie sich die Amis Deutschland vorstellen:
Der deutsche Pavillon wurde einer "typischen" deutschen Kleinstadt nachempfunden. Es sind aber bewusst verschiedene architektonische Elemente aus den verschiedenen Gegenden von Deutschland vorhanden.



Tschuldigung, ein kleines Päuschen ist von Nöten, denn vom vielen Herumlaufen- und Stehen

...tun einem rasch die Füße weh.
Der amerikanische Pavillon ist ein Gebäude, das dem amerikanischen Kolonialstil nachempfunden wurde. Es beinhaltet die Bühnenshow The American Adventure über die amerikanische Geschichte, welche von automatischen Schauspielern aufgeführt wird.


Der japanische Pavillon besteht aus verschiedenen Gebäuden, die einen Hof umsäumen. Der Eingang zum Hof ist ausgestattet mit einer japanischen Pagode.


Das britische Areal hat zum Glück auch einen Pub, denn die schwüle Hitze ist unbeschreiblich. In diesem Pub werden - neben Bier, Likören und Wein - traditionelle britische Gerichte offeriert.


Wir genehmigten uns einen kräftigen Schluck Guinness (schön kalt... herrlich!)


...einen frechen Grinser hinter indianischer Malerei.

Damit haben wir soeben das Areal von Kanada betreten.
Der kanadische Pavillon beginnt mit einem schlossartigem Gebäude, das einem altem kanadischem Hotel nachempfunden ist. Dahinter befindet sich eine Felslandschaft mit Wasserfällen.

Was das mit Kanada zu tun hat? Nun, dort gab es auch Kelten.


Das war´s. Ein anstregender, aber auch sehr interessanter Tag geht zu Ende.
Tschüss, EPCOT-Center!
Nein, das supertolle Feuerwerk, das spätabends über dem See entzündet wird, haben wir nicht miterlebt. Um 11 Uhr vormittags hatten wir den Park erreicht und gegen 18 Uhr waren wir dann ausgepowert.
Hitze. Herumlaufen. Viele Eindrücke. Hitze. Interessantes ansehen. Rumstehen. Hitze. Dann plötzlich die Eiseskälte innerhalb der Pavillons. Klimaanlagen liefen auf vollen Touren, gefühlte 12 Grad indoor. Kälteschock, da man nur leicht bekleidet unterwegs war. Dann wieder raus in die Hitze. Weiter laufen...
Mit letzter Kraft hatten wir uns ins Hotel geschleppt.
Wer auf ein Feuerwerkfoto nicht verzichten möchte: Hab ein schönes im Internet gefunden - bitteschön!

Watt, Micky Maus??!!
Nee, Micky Maus war nicht im EPCOT-Center zu sehen.
Außerdem heißt die in den USA (ihrem Heimatland): Mickey Mouse.

Den darauffolgenden Tag verbrachten wir am Strand - und auf dem Wasser - in Clearwater.
Clearwater ist genauso idyllisch wie es klingt und liegt auf der linken Seite (also: Westküste). Man fährt mit dem Auto 1 1/2 Stunden von Orlando aus.


Aaahh, endlich ausspannen. Im Schatten natürlich. Eine Wohltat.
Am Nachmittag machten wir eine rasante Bootstour und...

...wurden ganz offensiv...

...von einem Delphin gestalkt!


Tschau, Clearwater!
Wir hatten neue Kräfte aufgetankt und machten uns am nächsten Tag wacker ans Werk, denn Folgendes stand auf unserem Programm:

Der Park "Universal Studios Florida" wurde 1990 eröffnet. Unter dem Motto „Ride the Movies“ hat Universal aufwändige und spannende Attraktionen in Bezug auf die Kinofilme gebaut, um mit dem ebenfalls in Orlando ansässigen Walt Disney World Resort konkurrieren zu können.


Die flotte Live-Band spielte Blues Brothers-Filmmusik

Eine Ausstellung über die Schauspielerin Lucille Ball



Nunja, ich kaufte dort ein Paar gaaanz entzückende Pantöffelchen...

Wir haben uns mal die Special-Effects zum Film "Twister" zu Gemüte geführt

Au-Ha...

Weiter geht´s durch die Kulissenstadt

Rein ins 30minütige Beetlejuice-Grusikal



Und er hat jede Menge durchgeknallter Freunde:







(ganz recht: Ich hatte das bösartige Biest mit einem Lucky-Punch ausknocken können)
Ein Klassiker des Film-Parks, der nach rd. 21 Jahren hier immer noch ein beliebtes Publikumsziel ist - Ihr werdet gleich sehen, warum:

...der weibliche "Kapitän u. Steuerfrau" unseres Bootes.



...ballerte sie in wilder Panik, jedoch couragiert, in der Luft herum.

So kann man natürlich nicht treffen und der Hai verfolgte uns weiter.

In der Nähe eines Tanklagers mit leicht entzündlichen Stoffen kam es dann...
...zum großen Showdown!
SHARK ATTACK!!!

Der Fiesling rammte angriffslustig unser Boot!

um ein drittes Mal gegen das Boot zu krachen.
Alle Passagiere scheien...

Unser weiblicher Kapitän ballerte wieder herum und plötzlich explodierte das Tanklager


Hatte die Explosion auch die Bestie erwischt??!!

So, Bursche - das haste jetzt davon...

Besuch in den Universal Studios..

abgerundet und beendet.



Halt, das stimmt nicht so ganz:
Kurz vor dem Ausgang entdeckte Mike noch ein ziemlich cooles Zigarrengeschäft, dessen...


Dazu muss man wissen, dass in Amerika bereits seit einigen Jahren das Rauchen schlechthin sehr verpönt und beinahe überall verboten ist.
Über diese restriktiven Ansichten in Bezug auf den Glimmstängel kann man diskutieren...
Mike jedenfalls deckte sich in diesem Laden mit Zigarren ein, obwohl er ein wenig enttäuscht war, dass die Amis ihr Wirtschaftembargo gegen Kuba anscheinend voll durchziehen und die "Montecristo"-Werbung nur Makulatur war.
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Gatorland ist ein Reptilien-Tierpark ca. 20 km südlich von Orlando, Florida gelegen. Der Park wurde bereits 1949 von Owen Godwin unter dem Namen Florida Wildlife Institute eröffnet, also lange bevor Walt Disney World sich in der Nähe von Orlando angesiedelt hat. 1954 wurde der Park in Gatorland umbenannt. Der seit jeher von der Familie Godwin privat betriebene Park hat 2007 eine Fläche von ca. 44 ha.
Die Alligatoren sind eine Familie der Krokodile. In ihr sind die Echten Alligatoren und die Kaimane zusammengefasst. Ihr Leben und ihr Stoffwechsel verlaufen langsamer als bei ihren Verwandten, den Echten Krokodilen, und auch ihre restliche Entwicklung ist im Vergleich zu diesen stark verlangsamt. Durch diese ruhigere Lebensweise werden sie jedoch doppelt so alt wie ihre Verwandten.

Angeblich fressen die Alligatoren keine Schildkröten. "It´s to crunchy." erläuterte das Fachpersonal.
Aber ich bin mir da nicht so sicher - sieht es auf dem folgenden Bild nicht so aus, als ob...

Ja, das nervt total. Ohne Daumenlutschen kann die doofe Echse nicht einschlafen. Leider nimmt der Dicke dafür nicht seinen eigenen. So, die beiden sind endlich...

puuuttpuuutt... guzziguzziguuu... naaa koooom...


Die Entertainer-Tierpfleger entschieden sich, die Fütterung lieber doch an der sog. Crossline fortzusetzen.


kau, knurspel, mampf

Neun-Finger-Jack traute sich dann doch noch mal...

...an eine Hand-to-Mouth-Fütterung heran.
Das sog. Alligator-Wrestling würde in Deutschland viele Gemüter erzürnen, denn die Durchführung könnte man als Tierierquälerei auslegen - zumal diese Reptilien unter Artenschutz stehen.
Komm raus aus deinem Tümpel! (zerr) Boah, ist der schwer...

Die große Echse fand das alles überhaupt nicht lustig; fauchte böse und genervt.





Bild aus dem Internet


Ach du dickes Ei...
Brauchen wir Zuschauer solche Shows?
Das muss jeder selbst entscheiden.
Meine Meinung: Die Fütterungs-Darbietung war cool, witzig und durchaus respektvoll dem Tier gegenüber. Auf die Wrestling-Show kann ich gut und gern verzichten.
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Am letzten Orlando-Tag war Cape Canaveral Space Center (Kennedy Space Center) dran:

Das John F. Kennedy Space Center ist der Weltraumbahnhof der NASA auf Merritt Island in Florida. Das KSC liegt nordwestlich der Cape Canaveral Air Force Station. Von hier aus starten seit Dezember 1968 alle bemannten Raumflüge der USA – zuerst die Apollo-Missionen und seit 1981 die Space Shuttles.
Im KSC arbeiten 17.000 Menschen. Damit stellt es für die Region einen erheblichen Wirtschaftsfaktor dar. Mit einem großen Besucherzentrum und geführten Touren über das Gelände ist das KSC auch ein wesentlicher Anziehungspunkt für Touristen. Da viele Bereiche des Geländes nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt sind, dient das Areal auch als ein Ort für viele geschützte Wildtiere. Die Nordspitze der Insel ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen.






Das hier jedenfalls sind echte Raketen im sog. Raktengarten und ich war ein wenig enttäuscht:

Irgendwie hatte ich mir die Dinger viel größer und imposanter vorgestellt...

Nach einer typisch amerikanischen Selbstbeweihräucherungs-Filmvorführung über die von vielen ernstzunehmenden Wissenschaftlern angezweifelte Mondlandung im Jahre 1969 schlurfte ich leicht gelangweilt und ahnungslos durch eine unauffällige Tür und stand plötzlich vor diesem

Sind die Amis nun am 20.07.1969 auf dem Mond gelandet oder nicht?! Keine Ahnung. Aber das hier ist jedenfalls die echte APOLLO 11 - Rakete. Eine echte (riiiesig-fette) Rakete, mit der man damals auf jeden Fall Mondlandungen möglich machen wollte und sie besteht eigentlich nur aus Treibstofftanks, einer kleinen Besatzungskapsel und Düsen..
Nachtrag 08.07.2011: Kaum hatte ich diesen Text ins Netz gestellt, schon erhielt ich nur zwei Stunden später eine Reaktion darauf - und zwar von Wookie.
Wookie sinniert darüber, dass so eine von mir euphorisch bejubelte, dicke Rakete durchaus ein Phallussympol darstellen könnte.
Lieber Wookie, such dir bitte endlich eine Freundin und hör auf, mich mit groben Unfug zu belästigen, wenn ich mich kleinmädchenhaft über eine riiiesige Rakete mit dicken Düsen freue (Hallo, geht´s noch...?!)
Nachtrag 10.07.2011: So, nun habe ich von Technik-Genie Carsten auch noch eins übergebraten bekommen, dessen Text an mich in mitleidsvollem Ton wie folgt lautet: "Schätzken, man nennt die Dinger nicht Düsen, sondern Triebwerke!"
Und ich dachte immer, diese beiden Begriffe würden ungefähr das Gleiche bezeichnen, denn schließlich heißt der hier
Daniel Düsentrieb !Na schön..., machen wir einfach weiter, es kommt auch nicht mehr viel:


Und mit diesem letztendlich doch noch aufregenden Ereignis endete unser Orlando-Aufenthalt. Noch am gleichen Tag fuhren wir weiter - vier Stunden lang - bis nach Miami Beach. Doch das ist eine andere Geschichte...