
Gegen 22 Uhr kamen wir im Roadrunners an und um 23 Uhr 30 war noch immer nichts los auf der Bühne. Weil die Location diesmal nicht übermäßig gefüllt war (es gab zwei weitere für Rock´n´Roller interessante Veranstaltung in Berlin), schien sich die Band mit ihrem Auftritt noch Zeit zu lassen - vielleicht würden ja doch noch ein paar Nachzügler eintreffen...
Wir hatten also Zeit genug, einige neue Deko-Gegenstände im Roadrunners wahrzunehmen und starrten irgendwann verblüfft auf dieses Gebilde über unseren Köpfen:

Alter Verwalter... eine schöne Indian hängt unter der Decke!

Da! Endlich Licht auf der Bühne. Aber es leuchtete noch nicht für die Band, sondern zunächst mal für diesen Paradiesvogel:


Quatsch, das ist doch nicht Olivia Jones... (Halloooo)

Das ist LADA REDSTAR (und natürlich eine Frau durch und durch! Oder...?!)







Na Süßer, soll ich den Fummel auch noch ablegen?!

Hm.. nö...
Mach ich aber trotzdem!!!

hihihihi....

Schimmi-Shaker - da staunt Ihr, was?!

Haaach, datt Dingen hakt mal wieder.

Nanana, du Schlimmer... Falls du gedacht hast...

...ich würde mich vor euch
nackich machen...,

dann hast du...

...natürlich...

ACHTUNG: HOMEPAGE-BESUCHERN UNTER 16 JAHREN IST ES UNTERSAGT, SICH DIE ZWEI FOLGENDEN BILDER ANZUSCHAUEN!
...völlig recht!!!

"Ulala, die Bommeln sind echt!" meinte Mike mit Kennerblick und entfernte damit meine restlichen Zweifel hinsichtlich der biologischen Weiblichkeit dieses Showgirls.
Danke, LADA REDSTAR!

"Jau, nüscht zu danken, nä. Also bis denne..., tschüss!"
Nach dieser heißen Nummer brauchten wir alle eine Abkühlung und die wurde uns prompt geliefert. Bühne frei für das nicht ganz so erotische RHYTHM RIVER TRIO!

Kurz was Wissenwertes über die Band (Text von der Roadrunners-Homepage): The Rhythm River Trio aus London spielen authentischen early Country und Rockabilly, wobei sie Stücke von Webb Pierce, Gene Simmons und Charlie Feathers covern. Aber die Jungs spielen auch eigene Stücke, bleiben dabei aber immer so nah wie möglich am Original Sound des frühen Rockabilly. Dieser Stil zeichnet sich u.a. auch darin aus, dass kein Schlagzeug eingesetzt wird. Ihren ersten Auftritt hatte die vor zwei Jahren gegründete Band im weltberühmten Londoner Biker Cafe „The Ace Cafe" und seitdem haben sie sich auch auf namhaften Festivals in Deutschland einen Namen erspielt. Momentan sind sie im Berliner Lightning Recording Service um ihr erstes Album aufzunehmen.
















So. Das ist das actionreichste Foto von der Truppe.
Mike und ich fanden ihren Auftritt ein wenig zu unaufregend und aktionslos. Aber so ist nun mal der authentische Stil der frühen Fuffziger. Einer Zeit, kurz bevor endlich alles bunt, wild und aufregend wurde... ;-)
Wir hätten uns gewünscht, dass die Band irgendetwas Eigenes anbietet. Nicht unbedingt eigen komponierte Songs, aber doch irgendetwas Besonderes, was so eine Art Markenzeichen für diese Formation hätte sein können, um sich von all den unzähligen, sehr ähnlichen, Bands abzuheben. Schade...
Für Aufregung und Abwechslung sorgten dann allerdings kurz vor Ende des Gigs zwei junge Burschen aus dem Publikum, die ausgesprochen gut tanzen können - und zwar durchaus auch zusammen; schaut Euch die zwei Tausendsassa mal an:






"Huch Schatzi, nicht so geschwind... Hahahaha..."


Hahaha, die waren echt klasse, die beiden! ;-DDD



